Der Wal, das Schwimmbad oder der Anfang einer langen Reise! :-)

Das war der erste Post am 14. Januar 2014 und die Wahrheit dahinter ist nicht so fröhlich wie ich es damals formulierte.

Öffentliche Schwimmbäder: Nicht mein Ding!
Sport: noch weniger mein Ding!!
Trotzdem stehe ich hier, wild entschlossen meine guten Vorsätze dieses Jahr aus der Theorie in die Realität zu holen. Das ist die Geburtsstunde einer Legende:-)
Tief einatmen, entspannen und reingehen! — hier: Aggripabad Köln.

Ich hatte meiner besten Freundin aus Schulzeiten, erzählt wie sehr mein Gewicht außer Kontrolle geraten war und sie schlug sofort vor, das wir schwimmen gehen sollte. Sie selbst hatte im laufe der Jahre damit immer wieder hervorragende Ergebnisse erzielt und da Wasser mein Lieblingselement ist und mir auch klar war, das gesunde und kontrollierte Ernährung allein nicht reichen würde, um 80Kg abzunehmen und einen einigermaßen strammen Körper zu erschaffen, stimmte ich zu. Und wenn ich hier schon ehrlich schreibe, dann muss ich auch zugeben, das gar kein anderer Sport für mich möglich gewesen wäre, weil meine Knochen es gar nicht verkraftet hätten. Wir einigten uns auf zweimal pro Woche und an diesem Tag wollten wir los legen. Ich hatte schon am Abend vorher Magenschmerzen vor Nervosität und so seltsam es auch klingen mag, ich hatte Angst. Ich hatte nicht die geringste Ahnung wozu mein Körper in der Lage sein würde, ob ich eine Bahn (25 Meter) oder 10 Bahnen schaffen würde. Ich hatte meinem Körper solange jegliche Anstrengung untersagt, das selbst ein kurzer Spaziergang sich für mich wie ein Marathon anfühlte. Ich habe einen Schreibtisch Job und ich fuhr mit dem Auto zur Arbeit und bewegte mich auch dort nur wenig. Und obwohl wir nur im 2. Stock wohnen, nutze ich IMMER den Aufzug und wenn ich mal die Treppe nahm, brauchte ich fast ein Sauerstoffzelt, wenn ich an der Wohnungstür angekommen war. Aktive Hobbys hatten mein Liebster und ich auch nicht. Mein Körper war also nicht nur untrainiert, sondern regelrecht unbenutzt (sportlich betrachtet ).
Der Morgen ging dann auch ernüchternd los. Wir gingen von mir aus zu Fuß zum Schwimmbad, was damals ca. 25 Minuten gedauert hat und als wir am Schwimmbad angekommen waren lief mir, trotz der Kälte, der Schweiß in Strömen runter. Der Weg, mit der voll gepackten Sporttasche, hatte mich schon vollkommen erschöpft und als wir vor dem Eingang standen, war ich schon ziemlich entmutigt. Aber meine Freundin kannte keine Gnade und trieb mich an.
Und wie durch ein Wunder, schwamm ich dann auch tatsächlich 30 Bahnen, zwar mit VIELEN, VIELEN Pausen, aber der Anfang war tatsächlich geschafft!

5 Kommentare zu “Der Wal, das Schwimmbad oder der Anfang einer langen Reise! :-)

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