Der Wal, die erste Woche Trennkost oder Schwiegermütter wissen mehr! :-)

Die erste Woche Trennkost habe ich ohne große Probleme und ziemlich erfolgreich überstanden. Unter anderem erfolgreich, weil eine Blog Leserin mich zauberhafter Weise auf Xucker aufmerksam gemacht hat, nach dem sie über meinen Kummer mit Stevia gelesen hatte. Erleichtert mir das Leben sehr, warum ist das eigentlich nicht bekannter? Ich dachte direkt, verdammt, das schmeckt gut, da ist bestimmt was extrem ungesundes drin. Dann hab ich den Liebsten mal die Zusammensetzung lesen lassen, manchmal praktisch mit einem Chemiker verheiratet zu sein, aber er hat nichts verdächtiges gefunden.

Jetzt warte ich darauf, das der Erklärbär mich aus medizinischer Sicht ernüchtert, weil eigentlich ist das mit dem Xucker zu schön um wahr zu sein „Süß, schmeckt gut und macht nicht dick“???? Da kommt bestimmt noch ein dickes Ende… ich will mich noch nicht zu früh freuen.

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Am Samstag habe ich gesündigt, weil der Liebste und ich auch, tierischen Lust auf einen selbst gemachten Burger hatten. Burger Brötchen und Hackfleisch in Kombination entsprechen natürlich nicht den Trennkost Regeln, aber in erster Linie bin ich ja Genussmensch und eine Diät wo man nicht ab und zu sündigen darf, ist dann ja doch sehr freudlos.Naja und am Ende des Tages ist ein selbst gemachter Burger immer noch eine recht überschauliche Sünde! 🙂

Heute Morgen zeigte die Waage auf jeden Fall 139 Kg glatt und – 2,1 Kilo in der ersten Trennkost Woche finde ich nicht so schlecht. Es wird sicher nicht bei solchen Abnahmen bleiben, aber ich sagte ja, das ich mich nach einem Erfolgserlebnis sehne, insofern erstes Etappenziel erreicht!

In Zukunft möchte ich Euch gerne mehr daran teilnehmen lassen, wie ich mich so ernähre, darum habe ich mir überlegt das ich eine Rubrik mit dem Titel „Der Wal kocht“ einführen werde. In den letzten Zwei Wochen war das alles etwas schwierig oder besser gesagt, ich war überfordert weil ich mir, wie so oft zuviel auf den To Do Zettel geschrieben habe. Aber die Malerarbeiten in unserem Arbeitszimmer sind abgeschlossen und eine provisorische Ordnung ist wieder hergestellt. Jetzt müssen wir auf ein paar Möbel warten bis wir weiter machen könne. Unser Vater hat jetzt endlich das ersehnte Einzelzimmer in seinem Seniorenhaus bekommen, sogar ein wirklich wunderschönes, und Ende der Woche sollten wir mit dem Einrichten fertig sein. Das wird auch wieder mehr Ruhe in unser Leben bringen. Meine Schwester und ich freuen uns sehr, das wir es ihm jetzt endlich richtig gemütlich machen können. Langsam aber sicher wird die To DoListe also kürzer und unser aller Leben kommt wieder in einen ruhigeren Rhythmus.

Gestern waren wir bei meinen Schwiegereltern und ich weiß nicht ob ich es schon mal erwähnt habe, aber die beiden sind nicht nur ziemlich cool und Lustig drauf, sondern sie unterstützen uns auch immer in all unseren Vorhaben und Plänen und das gilt natürlich besonders für mein Wal/Aal Projekt. Die beiden haben sich nie an meinem üppigen Äußeren gestört, aber ich denke sie sind echt froh das ich was für meine Gesundheit tue. Meine Schwiegermutter ist auch erprobt im Kampf gegen die Kilos, allerdings nicht gegen Ihre, denn sie ist eher Tendenziell ein Aal (Ich sehe schon wie sie mit den Augen rollt, wenn sie das ließt) sondern gegen die des Schwiegervaters! Ich finde das amüsant, weil sie eigentlich auch die Verursacherin der unerwünschten Pfunde ist. Sie hat die Gabe die viele unserer Mütter haben, sie kann einfach unfassbar lecker Kochen und was noch viel, viel gefährlicher ist, sie backt wie eine Göttin. Und bei backen meine ich das ganze Repertoire von Brot über Kuchen hin zur Torte und natürlich nicht zu vergessen, die perversesten Weihnachtskekse (spätestens zu Weihnachten zeige ich Euch Bilder davon, jetzt sind keine mehr im haus:-) ) die ich je gegessen habe.Letzteres rationiert sie Gott sei Dank auf die Zeit November/Dezember, aber das ist dann zwei gefährliche Monate. Lasst mich Euch zwei Beispiel Geschichten erzählen, an denen Ihr erkennen könnt, wie gut die Plätzchen sind und was sie in unserer Familie auslösen.

Auch meine Mutter liebt, wie wir alle, die Plätzchen meiner Schwiegermutter und so ist es schon längst Tradition, das sie jedes Jahr zu Weihnachten eine große Dose mit Ihren eigenen Kekse bekommt. Diese Keksdose hütet meine Mutter wie den Heiligen Gral  und rationiert die Kekse eisern, so das sie bis Anfang Februar reichen. Und jedes mal wenn sie einen Keks isst, ruft sie mich an und sagt mir wie glücklich sie ist, weil die Kekse so unfassbar gut sind. Vielleicht ist an dem Spruch, das Essen der Sex des Alters ist, was dran! 🙂

Als der Liebste und ich, das zweite mal Weihnachten zusammen feierten, bekamen wir das erste mal zwei Dosen der Köstlichen Kekse, ich freute mich, war aber noch nicht komplett in das Weihnachtskekse Universum eingetaucht. Wir feiern Weihnachten immer in einer großen Patchworkfamilie, zu der auch Freunde gehören und in der Regel sind wir ein größeres Grüppchen zwischen 12 und 15 Personen. Zur fortgeschrittenen Stunde servierten wir noch mal eine Runde Espressos und Kaffee und weil ich immer möchte, das es allen an nichts mangelt, habe ich eine der Keksdosen geöffnet und sie zum Kaffee angeboten und erwartungsgemäß wurde freudig zugegriffen. Wer hier öfter mitließt, weiß das ich den liebsten für den wundervollsten, sanftesten und großzügigsten Ehemann der Welt halte. Aber jede Regel hat eine Ausnahme! Beim Liebsten heißt die Ausnahme „Moms Weihnachtskekse“ Während die Gäste anwesend waren, machte er noch „gute Miene zu bösem Spiel“ wie es so schön heißt, aber als wir alleine waren, hätte er mich glaube ich am liebsten übers Knie gelegt,  und war sichtlich aufgebracht, das ich die heiligen, geliebten Kekse angeboten hatte (zu Recht hat er angemerkt, das es einen Crepe Schokoladenkuchen gab), die er sogar mehr als Milka Noisette liebt. Um einen lange Geschichte abzukürzen, seit dem versteckt er die Dosen mit den Weihnachtskeksen, bis alle Gäste wieder weg sind und ich erfahre nie wo! 🙂

Aber ich bin abgeschweift… So gut wie meine Schwiegermutter kocht und backt, so gerne isst mein Schwiegervater die Köstlichkeiten. Wobei… würde er diese Geschichte erzählen, würde er uns glauben machen wollen, das gerade weil er immer alles isst und ein, nennen wir es mal „konstruktives Feedback gibt, überhaupt alles so köstlich ist. Sprich, der arme Mann opfert sich für uns und hat sich so hat auch er zwischendurch mal ein paar Kilos zuviel. Meine Schwiegermutter achtet darauf, das die beiden sich regelmäßig bewegen und wenn der Vatter anfängt zu schnaufen, dann müssen ein paar Kilos purzeln.  Meine Schwiegermutter hat also auch schon längst gute Erfahrungen mit Trennkost gemacht und so hat sie gestern nicht nur nach Trennkost für uns gekocht, sondern mich auch direkt mit diversen Kochbüchern ausgestattet. Ich hab gestern übrigens das erste mal Waffeln ohne Eiweiß gegessen, also strickt Kohlenhydrate. Waren irre gut! 🙂 Mein Schwiegervater nimmt das alles mit Galgenhumor und meinte schon vor ein paar Monaten zu mir, und an den Spruch muss ich oft denken, das wenn man auf alles verzichtet, selbst ein Stück Beerdigungskuchen (so nennt er Sandkuchen) plötzlich zu einer Delikatesse wird. Ich finde zwar nicht das er zu 100% recht hat, weil man muss ja nicht auf alles verzichten. Aber wenn man dann mal so richtig verboten (siehe Burger Beichte) nascht, dann genießt man es schon eine ganze Ecke mehr.

Des Wals Schwiegervater, des Wals Aal und mein Schwiegermonster! 🙂

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Meine Güte, heute komme ich aber vom Hölzchen aufs Stöckchen, eigentlich wollte ich nur erzählen, das ich die Kochbücher gerade sehr spannend finde und mich davon inspiriert fühle. Es gibt fast nie Gerichte die ich 1:1 nach kochen möchte, weil fast an jedem Gericht irgendein Schnick Schnack dran ist, den ich nicht mag. Aber mir schwirren eine Menge Ideen durch den Kopf und ich will versuchen Euch daran teilhaben zu lassen.

Sport geht gut! Ich habe mir selbst den Druck genommen, das ich 5 Tage die Woche Sport machen muss und seit dem ich mich im Kopf entspannt habe, läuft es besser. Ich versuche dreimal die Woche was zu tun und das dann an die Wetter Umstände anzupassen. Wenn ich es öfter schaffe, dann ist das super, wenn nicht, auch kein Weltuntergang. Ich hab mich jetzt selbst erst mal wieder zu ausgiebigem schwimmen (80 Bahnen) verurteilt, denn ich muss ja nicht direkt mit voller Gewalt anfangen meinen Körper zu verwirren, sondern kann ja noch ein wenig steigerungsfähig bleiben. Auf die Übungen an den Geräten habe ich auch gerade wenig Lust! Schwimmen oder draußen walken ist einfach schöner!

Ich hab viel um die Ohren, aber das Leben ist gerade eigentlich ziemlich schön und ich bin optimistisch und motiviert. Schauen wir mal wie es weiter geht! 🙂

 

Bis morgen!

 

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