Der Wal, ein neuer Plan oder Abwechslung ist das halbe Leben! :-)

Ich lebe zwar ausgesprochen gerne in den Tag hinein und empfinde das sogar als erstrebenswerten Luxus, den ich sehr genieße! Aber sobald es um ein Vorhaben oder ein Projekt geht, brauche ich eine Marschrichtung, einen Plan und eine To Do Liste. Ob das an meinem Job liegt oder ob ich schon immer so war, weiß ich nicht, aber vermutlich letzteres, denn würde man meine Mutter fragen, so würde sie wahrscheinlich aussagen, das ich eine nervige Ordnungs und Organisations Fanatikerin bin. Wahrscheinlich einer der Gründe, warum sie nicht gerade traurig war, als ich einst das Nest verließ, wobei ich immer noch darüber lachen muss, das sie eine Woche nach meinem Auszug, eine Putzfrau einstellte! 🙂

Jetzt versuche ich schon seit einigen Wochen wieder in einen guten und aktiven Rhythmus zu kommen, der Ernährung und Sport abdeckt, aber es will mir nicht so recht gelingen, was mich extrem frustriert! Ich bin es eigentlich gewohnt, alles was ich mir in den Kopf setzte, auch durch zu ziehen. „Geht nicht“ kann eigentlich keine Option sein und das gilt nicht nur für den Wal, sondern ist meine grundsätzliche Einstellung.

Also habe ich mir selbst einen mentalen Tritt in den Hintern gegeben und angefangen all meine „Baustellen“ voran zu treiben.

Als erstes habe ich mir zwei neue Badeanzüge bestellt, denn die alten sind wirklich nicht mehr schön und abgenutzt und Gott sei Dank auch zu groß und sitzten nicht mehr gut. Es wäre nicht das erste mal, das ein schickes neues Outfit zur Motivation beigetragen hätte. Und da mir das walken draußen gerade soviel Spaß macht, sind Training und schwimmen ein bisschen arg vernachlässigt worden

Der Mittlere muss echt aussortiert werden, aber vielleicht hebe ich es aus Sentimentalität auf… mit ihm fing alles an! 🙂

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Dann habe ich mich entschlossen, das ich es ab kommenden Montag mit Trennkost versuche, darum habe ich mir drei Bücher über Trennkost bestellt, die bei Amazon sehr gute Rezensionen bekommen haben. Außerdem bin ich mit der Autorin Ursula Summ bei FB vernetzt und kann sie wenigstens wüst beschimpfen, wenn ich das alles Horror finden sollte! 🙂

Balkon mit leichter Morgensonne, macht mich irgendwie immer so lebendig und entschlossen….

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Bitte denkt jetzt nicht, das ich die WW nicht mehr gut finde, denn so ist es nicht, tatsächlich wird es für ich immer, die von Grundgedanken her, intelligenteste Diät oder wollen wir es lieber Ernährungsumstellung nennen, die es gibt. Einfach weil sie langfristig machbar ist! Aber ich finde im Moment nicht ins Programm hinein und da ich mich nach einem Erfolgserlebniss sehne, musste ich über Alternativen nachdenken.Wenn ich im Job an einem Problem tüftle und auf der Stelle trete, einfach keine Lösung in Sicht zu sein scheint, dann lege ich es zur Seite und befasse mich mit einem anderen Thema. Sehr oft ist mein Blick, wenn ich das Problem erneut in Angriff nehme, wieder deutlich klarer. Und sind wir mal ehrlich, ich hab noch nie wirklich was anderes probiert als WW. OK, da war das eine Experimente, einige von Euch werden sich sicher noch erinnern; Die Kohlsuppen Woche. Ich habe genau einen Tag durchgehalten, unfassbaren Durchfall bekommen, und so einiges über die Toiletten meiner Nachbarschaft gelernt. Ich hatte noch ein paar andere Experiment geplant, wurde dann aber abgelenkt.Darum greife ich das Thema jetzt noch mal auf und plane 4 Wochen konsequent nach dem Trennkost Prinzip zu leben.

Seit ich mit dem öffentlichen Schreiben angefangen habe, bin ich ja mit vielen Menschen und anderen Blogs vernetzt, die sich alle mit dem Thema Abnehmen und Fit werden, beschäftigen und da wird immer wieder die Trennkost thematisiert und nicht wenige sind extrem begeistert davon. Ich befürchte zwar, das ich echt ziemlich darunter leiden werde, was für Euch auch kein Zuckerschlecken werden dürfte, aber gleichzeitig bin ich richtig aufgeregt, fast wie bei einem ersten Date. Es ist schön etwas ganz neues anzufangen! Und Euch werde ich so präzise wie nur möglich daran teilhaben lassen, was mich zur nächsten Baustelle bringt.

Das ich so selten blogge oder zumindest nicht so oft wie ich gerne würde, liegt an der Liebe. Als ich letztes Jahr anfing, da war ich krank geschrieben und habe mich meistens tagsüber, direkt nach dem Sport, an den Schreibtisch gesetzt. Eine zeitlang war es wie mein Ersatzjob. Jetzt beschlagnahmt mich wieder mein richtiger Job, was bedeutet das ich mich nur Abends oder am Wochenende ans Schreiben setzten kann. Das Problem ist nur, das ich Abends mit dem Liebsten zusammen sein möchte. Es ist mir egal ob es klebrig Kitschig klingt, aber ich habe Sehnsucht nach meinem Mann, wenn ich ihn den ganzen Tag nicht gesehen habe und am Schreibtisch sitzen und schreiben ist einsam! Es ist nicht so , das wir die ganze Zeit Knutschen oder Händchen halten müssten, aber es ist schön ihn zu sehen, seine Hand nehmen zu können und ja, auch zwischendurch zu knutschen. Nichts entspannt mich mehr, als die Gesellschaft des Liebsten und auch wenn es lächerlich klingen mag, manchmal ist es zu schwer, nicht im gleichen Zimmer zu sein.  Damit mich die Sehnsucht nicht mehr von schreiben abhält, hat der Liebste uns ein frühzeitiges Hochzeitstags Geschenk gemacht und ein Notebook angeschafft, damit ich entspannt auf dem Sofa, im Bett oder auf dem Balkon bloggen kann.

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Ihr seht also, ich habe einen Plan und gehe langsam aber sicher in Start Stellung. Langsam übrigens, weil dieses Wochenende zu viele Versuchungen gibt, denen ich weder widerstehen kann, noch wirklich möchte.Wir sind auf zwei großartigen Feiern eingeladen, auf die wir uns sehr freuen und ich möchte die nächsten lauen Sommernächte mit guten Freunden, gutem Essen, köstlichen Kaltgetränken und viel Lachen verbringen.

Nennen wir es doch mein „Henkers Wochenende“ und Montag ist doch ein super Tag um mit was neuem anzufangen oder findet ihr nicht? 🙂

Seit ein paar Tagen geht mir immer wieder dieser unten stehende Spruch durch den Kopf, weil ich ihn extrem tröstend finde. Als ich vor etwas über einem Jahr mit diesem blog angefangen habe, da war es mein Plan, heute um diese Zeit, woanders zu stehen, zumindest was mein Gewicht und meine körperliche Verfassung angeht. Am Anfang war ich so entschlossen, so motiviert das die Kilos purzelten und ich, wie der Liebste sagen würde, in „The Zone“ war. Ich war so fokussiert, das alles zu klappen schien, das hat ich etwas großkotzig gemacht und ich habe die Demut vor meinem Vorhaben verloren. Ich war nicht vorsichtig und habe nicht bedacht, wie leicht man wieder vom Weg abkommen kann, wie schnell aus „einmal nicht zum Sport gehen, plötzlich vier Wochen werden und dann wieder drei Monate. Oder wie schnell aus einem Balisto Riegel pro Abend, drei werden, die wiederum an harten Tagen auch mal auf sechs aufgestockt werden. Ich war richtig gut am Anfang, aber auf Strecke habe ich es nicht durchgehalten und bin wieder in alte Gewohnheiten verfallen. Aber der Gedanke, das es ja immer noch in meiner Entscheidung liegt, das zu ändern, das tröstet mich, denn wenn man versagt, dann geht damit auch immer das Gefühl einher, das man es nie wieder schafft, das man gerade seine letzte Chance vertan hat! Aber so ist das nicht, denn jeder von uns kann jeder Zeit entscheiden, das er etwas anders machen will… 🙂

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