Der Wal, fremde Toiletten oder die Nachwirkungen der Kohlsuppe! ☺

Mein Mittwoch ist immer ein Tag mit vielen To Dos wie z.B. Einkaufen, Kochen, Rentnergang und abschließend Sport. Wenn dann noch ein paar andere Termine dazu kommen, drehe ich manchmal ganz schön am Rad, das war heute der Fall. Was aber das eigentliche Drama des Tages wäre, ist die Tatsache, das ich immer noch unter den Nachwirkungen des Kohlsuppen Experiments leide. Um es mal so Damenhaft wie möglich auszudrücken, mein Verdauungstrakt ist extrem animiert. Grundsätzlich ist das eigentlich ja recht erfreulich, wenn gut läuft, aber leider bin ich in vielen Dingen leicht neurotisch. Unter anderem bin ich, Achtung „American Pie“ Kenner werden mich verstehen, ein Heimscheißer. Was soll ich sagen, manche Dinge kann man nicht Damenhaft umschreiben 🙂

Meine Arme Großmutter, Jahrelang hat sie versucht mich zu einer Dame zu erziehen. Wenn sie diesen Blog lesen würde, würde sie zwar wahrscheinlich viel lachen, aber trotzdem höre ich sie im Geiste rufen „ Großer Gott, Deborah, so habe ich Dich nicht erzogen! Muss ich Dir wirklich erst den Mund mit Seife auswaschen oder lernst Du auch so Dich gewählter auszudrücken?“ Das hat sie übrigens nur ein einziges mal getan, es war eklig und ich habe das Wort „Arschloch“ erst wieder in den Mund genommen, als ich bei meiner Mutter eingezogen bin, da sie schon immer Flüssigseife verwendet hat, was das Auswaschen erheblich erschwert. Ich befürchte, wo immer meine Großmama auch gerade weilt, sie wird die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und mich für Ihre weißen Haare verantwortlich machen, weil Ihr diese vor lauter Gram, über meine Wortwahl, wachsen.

Aber zurück zu meinem heutigen Problem. Ich gehe ungern woanders als Zuhause aufs stille Örtchen, aber heute hat mir die Kohlsuppe keine Wahl gelassen. So kenne ich jetzt die Toiletten meines Fotografen (wahnsinnig kreativ gestaltet mit vielen Bildern und Postkarten, so dass ich länger dort war, als ich eigentlich wollte), die des Einwohnermeldeamts (brauchen dringend bessere Putzfrauen) und ob Ihr es glaubt oder nicht, die von unserer Metzgerei (erfreulich sauber, fast Steril, was ich extrem beruhigend finde). Es wird jetzt allerdings einige Tage nur Gemüse bei uns geben, weil ich meinen Metzgerdamen nicht unter die Augen treten will, denn die Toilette war zwar extrem sauber, aber ich bin unsicher ob sie Schalldicht ist. Da die Damen aber irgendwie seltsam rum gekichert haben, befürchte ich, dass dem nicht so ist!

Stammkunde sein, hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil wäre, dass sie mich direkt in den Hinteren bereich gelassen haben, der Nachteil, dass sie meinen Namen kennen und das sicher ewig nicht vergessen werden. Naja, besser das, als mit einer vollen Hose von dannen ziehen und ich kann eine weitere Erkenntnis zur Kohlsuppe mitteilen, nämlich das sie wirkt wie ein Abführmittel! 🙂

Da ich jetzt gleich zum Sport los muss, fasse ich mich heute sehr kurz. Vorher möchte ich Euch aber noch schnell erzählen, dass der Liebste und ich bald unseren 4. Hochzeitstag haben. Wir haben uns zusammen ein Bild geschenkt, das erst mal das wir selbst Geld für Kunst ausgegeben haben. Ansonsten bestückt meine Mutter uns großzügig.

Es ist auch das erste Mal, das ich mich in ein Bild wirklich verliebt habe, und einfach nicht aufhören kann es anzustarren. Es hängt jetzt in unserem Schlafzimmer und sieht aus, als ob es extra für diesen Raum gemacht worden wäre 🙂

Es ist das Bild, welches ihr im Anhang seht!

Noch kurz zum Look des Blogs! Ich  habe eure Beschwerden gehört und werde ihn in den nächsten Tagen ändern, da ich aber für so was gefühlt einen ganzen Tag brauche, wird es wahrscheinlich noch bis zum Wochenende dauern. Aber, its gonne happen! 🙂

So, der Liebste steht vor der Tür und ich muss los! Bitte drückt mir die Daumen, das mein Verdauungstrakt meine Sportzeit respektiert und mich nicht in Verlegenheit bringt… 😉

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3 Kommentare zu “Der Wal, fremde Toiletten oder die Nachwirkungen der Kohlsuppe! ☺

  1. Liebe Debby, ich hab herzlich gelacht! Auch habe ich mich an Deine wundervolle Oma erinnert und den tollen Abend in unserem Proberaum mit anschließendem „Absacker“ im Tingeltangel inklusive Oma 1200 DM für Getränke (!!!!!)- und Oma hat das mal spontan gezahlt (das war so um 1992 rum echt ´ne Menge Kohle!). Das hat sich irgendwie auf meiner Festplatte eingebrannt. Ich glaube, die wär` jetzt ganz schön stolz auf Dich und Dein Talent. Herzlichen Lacher Dirk

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    • Lieber Dirk,

      ich bin so froh, das Du mich an diesen Abend erinnert hast, denn ich hatte ihn schon fast vergessen, was ein Jammer wäre, den das war der absolute Hammer. Das war noch dem ersten Konzert vor Freunden und wir haben bis in den Morgen gefeiert und meine Großmama mitten drin. Was für eine Wahnsinnsnacht 🙂
      Hast Du eigentlich noch die Songtexte von Damals oder gar irgendwelche Aufnahmen? Ich würde das gerne noch mal hören oder wenigstens lesen! Schade das wir damit aufgehört haben, es hat soviel Spaß gemacht! Wir müssen es bald schaffen uns zu sehen, vielleicht auch erst mal ohne die gesamte Band, sonst kriegen wir das nie hin!
      Liebe Grüße Debby

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  2. hahahaha OMG wie geil…..ich kenne dass mit der Darmanimation in milderer Form auch ohne Kohlsuppe….deswegen gehe ich am liebsten im Real einkaufen, die haben schöne saubere Kundentoiletten, habe schon mehr als einmal mitten im Einkaufen alles stehen und liegen gelassen und bin mit verkrampftem Gesicht und anderem Körperteil schnellstens zur Toilette geeilt…faszinierend wie einem 30 m wie 30 Km vorkommen können *g*…..ich habe übrigens die Freitagsimlidlplötzlichauftretendedarmanimationskrankheit, egal ob ich vorher was esse oder nicht, wenn ich Freitags im Lidl stehe bräuchte ich dringend eine Toilette, bisher hab ich es immer noch grade so bis heim geschafft hoffen wir das es so bleibt 🙂

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