Der Wal, fremde Worte oder ein Idealistischer Traum?! Vom 14. Juni 2014

Das war gestern emotional ziemlich aufwühlend für mich und ich bin auch erst mal vom PC geflüchtet. Wenn ich so etwas Persönliches schreibe, brauche ich immer erst mal kurz Abstand von der Geschichte und dem Geschehen drum herum

Aber am späten Abend, als der Liebste von seiner Dienstreise zurückgekehrt war, und sich sein IPad geschnappt hat um den Eintrag zu lesen (er darf es nämlich auch erst lesen, wenn es draußen ist, alles andere macht mich zu nervös ), hab ich mich dann auch getraut, mir alles anzuschauen.

Für ca. eine Stunde ist der Taschentuch verbrauch dramatisch angestiegen, weil ich die ganze Zeit Tränchen verdrücken musste.

So viel warme und wunderschöne Worte, so viel Unterstützung. Mich haut das immer wieder um!!!

Ich weiß nicht, warum ich mich gefürchtet habe, denn seit dem ersten Tag dieses Blogs habt ihr mir nur Freundlichkeit, Wärme und moralische Unterstützung zukommen lassen und das in einer Fülle, die für einen Mensch schon alleine, schon fast dekadent ist

Kein geschriebenes Wort von Euch bleibt ungelesen, jeder Kommentar bleibt bei mir haften! Ich kann nur hoffen, dass Ihr wisst, wie viel Ihr mir zurück gebt und wie sehr Ihr mich motiviert!

Gestern habe ich, eher durch Zufall, während des Schreibens ein Lied von Bette Midler gehört, welches einige Jahre zu meinen absoluten Lieblingsstücken gehört hat. „Wind Beneath my Wings“

Es ist ein „Liebeslied“ von einer Freundin an die andere. In den wilden 80ern und wahrscheinlich auch schon im Jahrzehnt zuvor, hat man ja gerne Mix Tapes gemacht, um jemanden seine Gefühle mitzuteilen. Würde ich für Euch ein Mix Tape machen, wäre dieses Lied wahrscheinlich das aller erste

Und weil ich schon gerade dabei bin, mich den Worten anderer zu bemächtigen, will ich Euch noch von einem „Spruch“ mitgeben, der in den letzten Monaten für mich wichtig war, ich möchte fast sagen, mein tägliches Mantra wurde und immer noch ist.

Aber erst gestern Abend habe ich seine richtige Bedeutung für mich erkannt.

„Um etwas zu sein, was Du noch nie warst, musst Du etwas tun, was Du noch nie getan hast!“

Bis jetzt habe ich das, während des Sports immer und immer wieder in meinem Kopf wiederholt, und es hat mir geholfen durch zu halten.

Es gibt wahrscheinlich niemanden, der begeisterter darüber ist, dass ich schreibe, als meine Mutter. Sie hat sich das schon sehr lange gewünscht, und ist jetzt meine „erste“ Leserin oder zumindest der erste Mensch, den ich immer direkt Frage wie der Eintrag rüber kommt. So auch gestern. Und da hat sie etwas zu mir gesagt, was mir ein wenig Gänsehaut gemacht hat, weil es ein riesiges Kompliment von meiner Mutter ist und ich Ihr glaube, wenn sie sagt das das nichts damit zu tun hat, das sie meine Mutter ist

Sie sagte, dass sie ich immer gewundert hat, dass ich so gar kein Revoluzzer Gen oder auch Weltverbesserungs Ambitionen habe, wo sie sich doch so gerne und so leidenschaftlich für Veränderung engagiert.

Das sie aber jetzt glaubt, das ich vielleicht mit diesem Blog wirklich etwas verändern könnte. Meine Mami ist eine Idealistische Träumerin, aber in einer Sache hat sie absolut Recht.

Wenn ich mit diesem Blog schaffe, das es auch nur einem einzigen anderen Menschen außer mir, besser geht, und das scheint ja so zu sein, dann ist dieser Blog wirklich eine gute Sache!

Dieser Gedanke, macht mich sehr glücklich!

Was das Revoluzzern angeht, könnte ich mir vorstellen, dass einige meiner Ehemaligen Chefs Ihr wahrscheinlich Widersprechen würden!

Aber habe ich nach wie vor keine Ambitionen die Welt zu verbessern, ich bin zwar auch eine Träumerin, aber etwas realistischer als meine Mami dann doch und darum weiß ich, das es schon anstrengend genug ist mich selbst zu verbessern

Auch würde es mir, für die Welt, an intelligenten Ideen Mangeln.

Trotzdem, seit gestern Abend denke ich, dass es vielleicht nicht der Sport ist, der das war, was ich noch nie getan habe.

Vielleicht musste ich anfangen zu schreiben und Euch meine Geschichte erzählen um mich, in jeder Beziehung verändern und weiter entwickeln, zu können.

Ich hoffe, wir werden gemeinsam erleben, ob ich oder besser gesagt wir zusammen, eine Kleinigkeit in der Welt oder wenigstens für ein paar Menschen, verändern können. Habt Ihr nicht auch ein wenig Gänsehaut, wenn Ihr darüber nachdenkt? Wäre es nicht toll, wenn wir mit etwas, das als moralische Ego Stütze angefangen hat, ein paar Sachen ins Rollen bringen könnten?

Träumen ist ziemlich gefährlich, es macht so Abenteuerlustig… 🙂

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